Basis-Bibliothek: Howard Phillips Lovecraft

 

von: N.-G.H.
Stand: September 2017

 

Einleitung
Immer wieder stellt sich für den Neueinsteiger in Sachen Lovecraft die Frage „Was lohnt sich zu lesen, wenn ich tiefer in die Materie eintauchen will?“. Der vorliegende Text möchte einen fundierten Überblick über die verfügbaren Publikationen von und zu H.P. Lovecraft liefern und so dem Leser die Möglichkeit geben nach eigenem Interesse und Schwerpunkt gezielt nach Büchern zu suchen. Hierbei sind die einzelnen Publikationen nach Kategorien sortiert, die dem Leser das Suchen einfacher gestalten, die Übersichtlichkeit bewahren und thematische Schwerpunkte definieren. Natürlich ist es nicht notwendig alle hier genannten Bücher anzuschaffen, doch natürlich gibt es nach oben keine Grenze.
Lovecraft, selbst sehr bibliophil, hätte die Vorstellung einer Basis-Bibliothek sicher begrüßt.
Es gibt jedoch wenige Autoren im Bereich der Phantastik bei denen es, angenehmer Weise, so einfach ist sich eine umfangreiche Bibliothek anzulegen, wie bei H.P. Lovecraft.

 

Die Kurzgeschichten
Zuerst sollte man natürlich die Geschichten Lovecrafts selbst lesen. In der (englischen) Originalsprache kann man als kauffreudiger Leser aus einer Vielzahl von Editionen wählen, wobei es meiner Meinung nach nur drei gibt für die man sich ruhigen Gewissens entscheiden sollte:
Das absolute Einsteigerbuch ist die Barnes & Noble Ausgabe H.P. Lovecraft: The Complete Fiction (I). In diesem Buch vereinen sich alle Kurzgeschichten Lovecrafts, auch die eher selten gedruckten Jugendwerke. Das Buch ist ein in Leder gebundenes 1120-seitiges Monster und ist mit einer Einleitung von S.T. Joshi, der Lovecraft-Koryphäe, ausgestattet. Negativ sind vor allem zwei Dinge: Zuerst sei erwähnt, dass die Erstauflage (2008) geradezu mit Schreib- und Zeichensetzungsfehlern durchzogen ist (im Internet findet man sogar ein vom Herausgeber erstelltes 17-seitiges PDF in dem alle Fehler genannt werden), zwar hat der Verlag in der zweiten Auflage (2011) diese Fehler behoben, dennoch sollte man beim Kauf achtsam sein das neuere Exemplar zu erstehen. Dann fehlen in dieser Sammlung fast alle Kollaborationen oder Auftragsarbeiten Lovecrafts. Des Weiteren handelt es sich – zumindest meines Wissens nach – um die nicht überarbeiteten Texte. Und an dieser Stelle ist es Zeit die Penguin-Classics-Bände (II, III, IV) ins Gespräch zu bringen. Sie sind ebenfalls von S.T. Joshi herausgegeben worden und bestehen aus den von Joshi über Jahrzehnte korrigierten Versionen der Geschichten Lovecrafts. Die Herausgeber der Pulp-Magazine haben immer mal wieder Änderungen an Lovecrafts Texten vorgenommen, sodass viele der Geschichten gespickt sind mit kleineren oder größeren Abweichungen von Lovecrafts Originaltexten und in der Regel sind es diese Versionen, die später auch zwischen den Buchdeckeln der großen Verlage landeten. Hier liegen nun zumindest die an Hand von Originalmanuskripten und so weiter verbesserten Versionen vor, zudem sind alle Geschichten mit nützlichen Anmerkungen von Joshi unterlegt. Wer sich diese drei Bände kauft muss jedoch hinnehmen, dass er einige Geschichten verpasst. Zum Einen fehlen auch hier die Kollaborationen und Auftragsarbeiten, zum Anderen fehlen hier die Juvenilia. Als letzte lohnenswerte Alternative bleibt hier die von S.T. Joshi herausgegebene dreibändige Gesamtausgabe aus der Hippocampus Press zu nennen (V). In ihr befinden sich alle Geschichten Lovecrafts, die keine Kollaborationen oder Auftragsarbeiten sind, egal ob frühe Geschichten, Hauptwerk oder Juvenilia (insgesamt fünf Geschichten) in einer kommentierten Version. Sogar eine verworfene Fassung von „Shadow over Innsmouth“ ist in den chronologisch geordneten Bänden enthalten. Das Ganze hat jedoch einen markanten Haken für Europäer: Zur Zeit gibt es diese Edition nur in der auf 750 Exemplare limitierten Bundle-Hardcover-Variante, für die der Verlag 180 US-Dollar verlangt, da es sich hierbei aber um ein Produkt handelt, dass Hippocampus Press nur über ihren Webshop vertreiben, kommen die relativ hohen Versandkosten dazu. Mittlerweile ist eine Softcover-Version der drei Ausgaben veröffentlicht worden, die über Amazon zu beziehen ist. Damit ist die wirklich aussagekräftigste Version nun auch für den deutschen Leser zugänglich.
Interessanter als Lovecrafts Juvenilia sind jedoch wirklich seine Kollaborationen und Auftragsarbeiten. Um an möglichst viele zu kommen empfiehlt sich der Griff zu den beiden Bänden The Crawling Chaos and Others (VI) und Medusa`s Coil and Others (VII). Diese Bände sind in Joshis gekannter Akribie mit Anmerkungen versehen. Dann fehlen einem noch eine Hand voll kleinerer Geschichten, die man in der Sammlung The Loved Dead and Other Revisions (VIII) findet, sofern man an ein antiquarisches Exemplar kommt. S.T. Joshi hat inzwischen als Ergänzung für das dreiteilige Gesamtwerk (V) einen ergänzenden Band mit allen Kollaborationen und Auftragsarbeiten in der selben Qualität herausgebracht.(LVI)
Welche Bücher sollte man sich zulegen, wenn man Lovecraft nicht im Original, sondern in Deutsch, lesen will? Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt ist die Auswahl wesentlich kleiner als auf dem amerikanischen. Dennoch kommen zumindest drei Editionen in Frage: Erstens die Edition Phantasia H. P. Lovecraft GESAMMELTE WERKE: WERKGRUPPE I Erzählungen in fünf Bänden. In Ihr sind alle Erzählungen (auch die Juvenilia) enthalten. Doch kostet jedes Buch 77 Euro und zudem ist die Reihe nur noch antiquarisch zu beziehen. In Verbindung mit H. P. Lovecraft GESAMMELTE WERKE: WERKGRUPPE II Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen in fünf Bänden hätte man dann alle Erzählungen und Prosatexte Lovecrafts. Doch ist der Preis wirklich hoch und die Verfügbarkeit mäßig, es ist also eher etwas für Sammler.
Zweitens bietet der Suhrkamp Verlag eine große Anzahl Bücher mit Zusammenstellungen Lovecrafts an, wobei sich teilweise Geschichten überschneiden. Ein Problem der Suhrkamp Texte ist zudem, dass sie a) in sehr altmodischer Sprache übersetzt sind und b) die Geschichten teilweise gekürzt wurden. Ich werde hier keine genauere Nennung der nötigen Titel vornehmen, die es bedarf um sich mit Suhrkampausgaben eine umfassende Sammlung der Geschichten Lovecrafts anzulegen, letztlich weil ich nicht sehr überzeugt von ihnen bin. Möchte man für wenig Geld nur einen Eindruck von Lovecraft gewinnen, sollte man auf jeden Fall zu einem Suhrkamp-Buch greifen, doch möchte man tiefer gehen lohnt sich die Investition in die dritte Alternative. Zwei der Suhrkamp-Bände sind jedoch unerlässlich, da ihr Inhalt sonst (außer bei der Edition Phantasia) nicht in deutscher Sprache zugänglich sind: Azathoth. Vermischte Schriften (IX) umfasst neben einigen Überarbeitungen und Revisionen auch kleinere Essays und Textfragmente (unter anderem das namengebende „Azathoth“), sowie das „Notizbuch“ Lovecrafts, welches voll ist von Ideen für Geschichten (zum Teil auch den Ideen, die später in Geschichten verwandelt wurden). Das zweite ist Das Grauen im Museum und andere Erzählungen (X), in ihr vereinen sich weitere, vor allem die längeren, Überarbeitungen.
Die dritte Möglichkeit an eine Gesamtausgabe Lovecrafts zu kommen ist die Gesamtausgabe aus dem Festa Verlag (XI, XII, XIII, XIV, XV, XVI). Sie ist eine neu-übersetzte und überarbeitete Edition der Lovecraft-Texte, wie sie Arkham House und zuvor Weird Tales veröffentlichten. Das heißt, dass an diesen Texten Abänderungen durch Derleth oder Wright nich ausgeschlossen sind. In Ihr fehlen zwar die Juvenilia, doch sind in jedem Band eine Auswahl Sekundärtexte (Briefe, Berichte von Freunden Lovecrafts etc.) und, in Der kosmische Schrecken,die verworfene Fassung von „Schatten über Innsmouth“ enthalten. Die Festa-Edition bietet in meinen Augen zur Zeit die beste Mischung aus Vollständigkeit, konzeptioneller Geschlossenheit und Preis.

 

Lyrik
Neben seinen Prosaerzählungen war Lovecraft auch ein passionierter (wenn auch erfolgloser) Lyriker; hierbei reichte seine Spanne von schwülstigen Gedichten im Stil des 18. Jahrhunderts über Gelegenheitsgedichte bis zu dem hervorragenden Sonett-Zyklus The Fungi From Yuggoth. In der Originalsprache ist man mit einer einmaligen, relativ überschaubaren, Investition gut beraten: The Ancient Track (XVII). Zusammengestellt von S.T. Joshi, enthält dieses Standardwerk alle bisher bekannten Gedichte Lovecrafts nach Themen geordnet und mit einer zusätzlichen Listung in chronologischer Reihenfolge. Ferner ist in der Hippocampus Press ein Band des Fungi From Yuggoth erschienen, der mit einer ausführlichen Kommentierung aufwartet. (LVII) Leider ist dieser schöne Band auf 300 Exemplare begrenzt und wird somit bald nur noch schwer verfügbar sein. Im Deutschen gibt es für Lovecrafts Gedichte nur eine Anlaufstelle, nämlich H. P. Lovecraft GESAMMELTE WERKE: WERKGRUPPE III Theaterstücke und Gedichte in drei Bänden, wieder von der Edition Phantasia. Diese deutschen Übersetzungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zum einen vom Lovecraft-Kenner Dr. Marco Frenschkowski kommentiert wurden und zum anderen neben jeder Übersetzung noch einmal die Originalversion zu lesen ist. Ich persönlich habe The Ancient Track in meinem Regal stehen und finde es mehr als ausreichend, zumal es wesentlich günstiger als die Edition Phantasia ist.

 

Die Essays
Ein weiterer Punkt in Lovecrafts schriftstellerischer Tätigkeit war seine Tätigkeit als belesener Essayist. Kaum ein Thema zu dem Lovecraft sich nicht geäußert hat und so liegen seine gesammelten Essays mittlerweile nach Themen geordnet in fünf Bänden bei Hippocampus Press vor (XVIII, XVIX, XX, XXI, XXII). Auch hier hat S.T. Joshi maßgeblich Hand angelegt und die Essays mit einem sehr nützlichen Kommentarapparat unterlegt. Bisher sind diese Bände noch in keiner Form übersetzt worden. Einzig ein Essay, wohl auch das bekannteste und einflussreichste, bleibt zu erwähnen, nicht zuletzt, weil es auch ins Deutsche übersetzt wurde: Hierbei handelt es sich um „Supernatural Horror in Literature“ (im Deutschen unter „Literatur der Angst“ und „Das übernatürliche Grauen in der Literatur“). Es gibt mehrere Versionen dieses bedeutenden Essays zur Geschichte der Schauer- und übernatürlichen Literatur, wobei sich im Englischen die von S.T. Joshi kommentierte Ausgabe von Hippocampus Press lohnt (XXIII). Im Deutschen hat man die Wahl zwischen der unkommentierten Ausgabe, unter dem Namen „Literatur der Angst“ (XXIV) und einer deutschen Übersetzung der von Joshi kommentierten Ausgabe (XXV). Hierbei empfiehlt sich natürlich die kommentierte Ausgabe.
Nicht unerwähnt soll an dieser stelle der Band H.P. Lovecraft: Gegen die Religion sein. In ihm versammeln sich alle relevanten Texte Lovecrafts in denen er Religionskritik betreibt. Hier finden sich neben einigen Essays auch weite Auszüge seiner Briefe erstmals in deutscher Sprache. (LXI) Es handelt sich um die Übersetzung des von Joshi erstellten Buches Against Religion: The Atheist Writing of H. P. Lovecraft von 2010.

 

Die Briefe
Schließlich gibt es noch eine Primärtextquelle, die man nicht vergessen darf, wenn man sich für Lovecraft interessiert: die Briefe. Lovecraft soll verschiedenen Schätzungen zufolge über 100.000 Briefe geschrieben haben, von denen jedoch nur etwa ein Fünftel überdauert haben. In den letzten fast 80 Jahren wurden viele der Briefe veröffentlicht. Zuerst sei hier die Reihe Selected Letters von Arkham House genannt. Bereits kurz nach Lovecrafts Tod machte sich Lovecrafts Freund August Derleth auf, zusammen mit Donald Wandrei, den Verlag Arkham House zu gründen um Lovecrafts Werk vor dem Vergessen zu bewahren. Im Rahmen dieses Projektes ließ er sich von vielen Korrespondenten Lovecrafts dessen Briefe zusenden und veröffentlichte zwischen 1965 und 1976 immerhin 930 Briefe in fünf chronologisch sortierten Bänden. Jedoch sind diese Briefe zum Teil stark gekürzt, da Derleth nur die Ausschnitte der Briefe publizierte, die er für relevant hielt; so kürzt er unter anderem einen über zehnseitigen Brief an Rheinhard Kleiner auf ein paar Seiten. Dieser Umstand und die traurige Tatsache, dass die Bände, da sie „out of print“ sind, nur noch zu lächerlich hohen Preisen zu bekommen sind, lässt sie für den Aufbau einer Basisbibliothek in weite Ferne rücken. In den späten 70-er Jahren gründete Marc A. Michaud den Kleinverlag Necronomicon Press, in dem in späteren Jahren vier kleinere Bände mit Briefen (an Henry Kuttner, an das Argosy Magazin, an Samuel Loveman und Vincent Starrett, an Richard F. Searight) veröffentlicht wurden. Diese Bände haben regelrechten Kultstatus erlangt und sind fast nur noch antiquarisch und zu hohen Preisen zu beziehen. Ich selber habe keinen in meinem Besitz. Für jeden, der mit dem Gedanken spielt sich einen Band zu kaufen, sei gesagt, dass S.T. Joshi bei Hippocampus Press derzeit eine Gesamtausgabe der erhaltenen Briefe Lovecrafts erarbeitet und bisher bei Necronomicon Press erschienene Briefwechsel bereits dort neu aufgelegt wurden (zum Beispiel mit Robert Bloch; siehe unten), wodurch es wahrscheinlich ist, dass mittel- bis langfristig auch die Necronomicon Press Bände in erweiterter Form bei Hippocampus Press erscheinen werden. Im Jahr 2003 kamen gleich drei interessante Bände heraus: Zum einen gab es da im Wildside Verlag ein Buch über Lovecraft und Fritz Leibner (XXVI) in dem, neben Kurzgeschichten und Essays von Leibner, auch die Briefe Lovecrafts an ihn und seine Frau Jonquil enthalten sind. Die zweite Publikation ist Mysteries of Time and Spirit: The Letters of H.P. Lovecraft and Donald Wandrei (XXVII), eine Sammlung der erhaltenen Briefe zwischen Lovecraft und einem der beiden Gründer von Arkham House. Faszinierend ist, dass sich die überwiegende Mehrheit der Briefe beider Seiten (es fehlt leider der erste Brief von Wandrei an Lovecraft sowie einige Briefe in den 30er-Jahren/ Lovecraft bewahrte bei weitem nicht bei jedem seiner Korrespondenten die Briefe so gewissenhaft auf) erhalten ist.
Drittens erschien H.P. Lovecraft: Letters to Alfred Galpin (XXVIII) und startete damit eine Reihe, die uns hoffentlich noch Jahre begleiten wird. Hippocampus Press und Joshi und Schultz haben sich vorgenommen in einer Reihe alle verfügbaren Briefe Lovercrafts zu publizieren, bei den ausgiebigeren Korrespondenzen mit einem Band pro Briefpartner, bei den weniger ergiebigen als Sammlung verschiedener Korrespondenzen. In diesem Fall sind neben den Briefen mit Galpin auch noch ganze 44 Seiten mit Texten von Galpin enthalten und erlauben so einen noch besseren Blick auf diesen Briefpartner Lovecrafts.
Im Jahr 2005 erschien dann Lovecraft Letters Volume 2: Letters from New York (XXIX), in dem zum ersten mal kein Briefpartner die Form des Bandes vorgibt, sondern eine Etappe in Lovecrafts Leben. Im selben Jahr erschien auch der Band H.P. Lovecraft: Letters to Rheinhart Kleiner (XXX), welches aus zwei Gründen eine gute Anschaffung ist: Erstens beinhaltet es neben den 223 Seiten Briefmaterial (beginnend noch in den 1910er Jahren) noch weitere 43 Seiten mit Gedichten und Essays beider Autoren. Zweitens sind die Briefe an Kleiner stark von politischen Themen geprägt. Kleiner konfrontierte Lovecraft immer wieder mit dessen radikalen politischen Ansichten – gerade um diesen Aspekt Lovecrafts zu verstehen sind diese Briefe essentiell.
Zwei Jahre später erschien dann der wunderbare Band O Fortunate Floridian: H.P. Lovecraft’s Letters to R.H. Barlow (XXXI). Neben den 159 Briefen, die sich Lovecraft und sein junger Protegé schrieben, sind in diesem Buch auch noch wertvolle weitere Texte enthalten: Neben verschiedenen autobiographischen Texten Barlows (der übrigens Lovecrafts testamentarisch festgelegter literarischer Nachlassverwalter hätte sein sollen, aber dieses Thema ist ein eigenes Essay wert…) sind auch noch die Briefe Lovecrafts an Charles Blackburn Johnston enthalten.
Im Jahr 2008 erschien ein weiterer wichtiger Band: Essential Solitude: The Letters of H.P. Lovecraft and August Derleth (XXII). Kaum ein anderer Korrespondent ist heute so umstritten wie Derleth. Er war der Mann, der Lovecrafts Werke durch seinen Verlag Arkham House (mit Donald Wandrei) rettete, doch er war auch der Mann, der wie kaum ein anderer Lovecrafts Werk falsch deutete und diese Fehldeutung als „die eine Wahrheit“ verkaufte. In diesem Doppelband sind nicht nur 427 Briefe enthalten, sondern auch mehrere sonst nur schwer zugängliche frühe Essays Derleths über „Supernatural Literature“ oder Lovecraft.
Ein Jahr später erschien A Means to Freedom: The Letters of H.P. Lovecraft and Robert E. Howard (XXXIII) in einer Zusammenarbeit der beiden Lovecraft-Spezialisten Joshi und Schultz mit dem Robert E. Howard Fachmann Rusty Burke. Robert E. Howard muss einen besonderen Platz in Lovecrafts Herz eingenommen haben, denn auch wenn sie nicht immer einer Meinung waren (Lovecraft sah sich als kultivierten Nachfahren der neuenglischen Siedler mit britischen Wurzeln, Howard war von ganzem Herzen Texaner; auch erwähnt sei der viele Seiten füllende Disput beider über „Zivilisation gegen Barbarei“) schrieben sie einander doch insgesamt 129 Briefe mit ganzen 923 Seiten. Zusätzlich sind noch zwei Texte von Robert E. Howard enthalten, sowie die 4 Briefe (insgesamt 5 Seiten) die Lovecraft nach Roberts Tod mit dessen Vater austauschte. 2011 erschien dann H.P. Lovecraft: Letters to James F. Morton (XXXIV), vollgepackt mit 386 Seiten Briefmaterial und 55 Seiten anderer Texte Lovecrafts und Mortons. Morton, lange Jahre Kurator des Museums in Petterson (New Jersey) zählt wohl zu den gebildetsten Brieffreunden Lovecrafts, so dass es nicht verwundert, dass in diesen Briefen eine enorme Spanne an intellektuellen Themen vertreten ist. Erst 2014 erschien dann der nächste Band der Hippocampus-Reihe, namentlich H.P. Lovecraft: Letters to Elizabeth Toldridge & Anne Tillery Renshaw (XXXV). Elizabeth Toldridge war eine Schriftstellerin aus Washington D.C. und mit ihr diskutierte Lovecraft angeregt über Fragen der Ästetik, der Poesie und des poetischen Ausdrucks. Anne Tillery Renshaw war eine Bekannte Lovecrafts seit beide in den 1910er-Jahren im Amateurjournalismus aktiv waren. Außerdem ließ sie 1936 Lovecraft einige Kapitel zu ihrem Buch über die englische Sprache Well-Bred Speech beisteuern, welche jedoch vor der Veröffentlichung gestrichen wurden. Auch dieser Band ist mit einem beeindruckenden Anhang versehen, in dem unter anderem Gedichte von Elizabeth Toldridge, aber auch Lovecrafts Kapitel aus Well-Bred Speech enthalten sind. Dann, 2015, kamen erneut zwei wichtige Bände auf den Markt: Zum einen Hippocampus Press` H.P. Lovecraft: Letters to Robert Bloch and Others (XXXVI) und zum anderen der Band The Spirit of Revision: Lovecraft’s Letters to Zealia Brown Reed Bishop (XXXVII) herausgegeben von „The H.P. Lovecraft Historical Society“. Im erstgenannten Band kommen mehrere Korrespondenzen unter, die es – aufgrund ihrer Kürze – nie zu einem eigenständigen Buch geschafft hätten. Robert Bloch, Natalie H. Wooley, Robert und Mrs. Elmer Nelson, William F. Anger, Kenneth Sterling, Donald A. Wollheim, Wilson Shepherd, Willis Conover, Jr. – sie alle sind die nächste Generation und Lovecraft zeigt nur zu gerne seine Hilfsbereitschaft, wenn es darum geht junge Schriftsteller dorthin zu bringen wo sie hin wollen. Wie in allen Bänden dieser Reihe wartet ein enormer Anhang darauf weitere Texte der einzelnen Personen zu erkunden. The Spirit of Revision hingegen umfasst Briefe an Zealia Brown Reed Bishop, welche erst 2014 irgendwo in einem Keller aufgefunden wurden. Diese 36 Briefe werden ergänzt mit den 18 bereits bekannten Briefen Lovecrafts. Der Band wartet zudem mit wunderschönen Faksimiles – auch von Postkarten Lovecrafts – auf. Zealia Bishop war die Auftraggeberin für 3 von Lovecrafts Überarbeitungen („The Curse of Yig“, „The Mound“ und „Medusa’s Coil“). Doch reicht der Inhalt der Briefe (der einen Zeitraum von 1927 bis 1936 umfasst) weit über das geschäftliche hinaus. 2016 erschien mit der Sammlung der Briefe an F. Lee Baldwin, Duane W. Rimel, und Nils Frome eine weitere wichtige Sammlung. (LVIII) 2017 war wieder ein sehr gutes Jahr ür die Leser der Briefe Lovecrafts: zuerst erschien H. P. Lovecraft: Letters to C. L. Moore and Others (LVIV) (enthalten sind neben den Briefen an C.L. Moore noch die an Fritz und Jonquil Leiber, Henry Kuttner und Frederic Jay Pabody) und dann das lange ersehnte Dawnward Spire, Lonely Hill (LX), also die Briefe zwischen Lovecraft und Clark Ashton Smith.
 
Die Biografie
1975 veröffentlichte Lyon Sprague De Camp seine Biografie Lovecrafts (XXXVIII), welche zu dem Zeitpunkt wohl das ausführlichste Werk über den Schriftsteller aus Providence war. Auch de Camp, eigentlich Autor von Fantasy- und Science-Fiction-Geschichten, hat nur einen begrenzten Zugriff auf die zur Verfügung stehenden Quellen, wodurch seine Biografie zum Teil beeinflusst wird. Außerdem ist er nicht verlegen seine eigene Wertung und Meinungen in den Text einzubringen. Im selben Jahr erschien Howard Phillips Lovecraft: Dreamer on the Nightside (XXXIX) von Lovecrafts gutem Freund Frank Belknap Long. Dieses Buch war von Verlagsseite auf eine Auflage von 4,991 Exemplaren beschränkt und heute nur noch antiquarisch verfügbar, doch ist mittlerweile eine deutsche Übersetzung beim Festa Verlag in limitierter Auflage verfügbar. (LXII)
Ein weiteres interessantes Buch, wenn auch keine Biografie im engeren Sinn, ist Lovecraft Remembered (XL), eine Sammlung von Erinnerungen von Menschen, die irgendwann in ihrem Leben mit Lovecraft in Berührung gekommen sind. Hierbei gliedert sich die Publikation in die Kapitel „Neighbors“, „Amateurs“, „Kalems“, „Ladies“, „Professionals“, „Fans“ und „Critics“. Enthalten sind eine Fülle von Erinnerungen, viele, die man sonst schwerlich in anderen Werken suchen muss.
Eine fundiertere Biografie legte erst Sunand Tryambak Joshi 1996 mit H.P. Lovecraft: A Life vor, welche jedoch auf Verlagswunsch um 150000 Wörter kürzer war, als das von Joshi vorgelegte Manuskript. 2013 veröffentlichte Hippocampus Press Joshis eigentliches Manuskript, welches er in der Zwischenzeit um neue Daten und Interpretationen, sowie Quellen erweitert hat unter dem Namen I am Providence (XLI). Sollten nicht eine große Menge komplett neuer Dokumente auftauchen, wird Joshis Text wohl das maßgebliche Standardwerk zur Biografie Lovecrafts bleiben.

 

Nachschlagewerke
Generell existieren fünf Nachschlagewerke, welche bei einer Recherche auffällig werden:
Daniel Harms The Cthulhu Mythos Encyclopedia (XLII) ist gepackt voll mit Monstern und Namen, doch liegt ihr Fokus ganz klar auf dem Rollenspiel und dem Cthulhu Mythos im Allgemeinen. Wer also wissen möchte in welcher Geschichte von August Derleth der Charakter Laban Shrewsbury auftaucht oder in welchem Call of Cthulhu (Rollenspiel) Abenteuer dieser und jener Nichtspielercharakter eine Rolle spielt, ist hier gut aufgehoben.
Es existieren zwei dezidierte Lexika zu Lovecraft: Das erste ist The Lovecraft Lexicon (XLIII). Es ist alphabetisch geordnet mit einem Anhang, der das Motiv der Höhle/Tiefe/Unterwelt bei Lovecraft behandelt. Das zweite ist An H.P. Lovecraft Encyclopedia (XLIV) von S.T. Joshi und David E. Schultz, erschienen 2004. Es ist schwer zwischen diesen beiden Bänden eine eindeutige Entscheidung zu treffen, doch ich habe mich für letzteres entschieden, schlicht da Joshi/Schultz eine Marke ist, die Qualität garantiert.
Dann gibt es noch zwei Nachschlagewerke, die wirklich eher etwas für Liebhaber oder Wissenschaftler sind: Weird Words: A Lovecraftian Lexicon (XLV) und Lovecraft’s Library: A Catalogue (XLVI). Das erste ist ein Wörterbuch für die typischen altertümlichen Ausdrücke denen der Leser in Lovecrafts Werken begegnet. Wer also mehr über Worte wie „eldritch“ oder „stygian“ wissen möchte ist hier richtig. In Lovecraft’s Library: A Catalogue hat S.T. Joshi knapp 1000 Werke ausfindig gemacht, die zu Lovecrafts persönlicher Bibliothek gehörten. Lovecraft war ein unglaublich belesener Mann, so schreibt er in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris :
I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
Durch dieses Werk ist es möglich zumindest ein Gefühl dafür zu bekommen, was Lovecraft alles gelesen hat. Bei der Auflistung liegt der Fokus jedoch auf „ancient literature and history“, „the history and antiquities of New England“, „astronomy“, „chemistry“, und andere Wissenschaften und natürlich der Literatur der Weird Fiction.

 

Sekundärliteratur
Das Feld der klassischen Sekundärliteratur ist so groß, dass es die Aufgabe einer größeren Arbeit wäre sie in Gänze zu erfassen. Daher soll an dieser Stelle eher ein Licht auf jene Publikationen geworfen werden, die eine gewisse Allgemeingültigkeit haben, sei es weil sie fundamentale Erkenntnisse liefern oder weil sie die bereits genannten Publikationen sinnvoll ergänzen. Zuerst seien hier zwei Publikationen zu nennen: Erstens H.P. Lovecrafts kosmisches Grauen (XLVII) und zweitens A Weird Writer in Our Midst: Early Criticism of H. P. Lovecraft (XLVIII). Erstere ist eine Sammlung wirklich essentieller Texte. So finden sich mit Fritz Leibers „Ein literarischer Kopernikus“ und Dirk W. Mosigs „H.P. Lovecraft: Mythenschöpfer“ zwei der bedeutendsten Essays zu Lovecraft, sowie der verständnislose Verriss des amerikanischen Literaturkritikers Edmund Wilson, „Erzählungen des Wundersamen und des Lächerlichen“. Zweitere beinhaltet eine Fülle von Texten und Kritiken über das Werk Lovecrafts, unter anderem auch von vielen seiner literarischen Freunde. Ein anderes Buch rückt dem Deutschen Leser ins Interesse: H.P. Lovecraft – Von Monstren und Mythen (XLIX). Die meisten Texte sind von mittelmäßigem Wert, aber einer sticht schillernd hervor: Marco Frenschkowskis gut 80-seitiges Essay „Lovecraft als Mythenschöpfer“, welches einen hervorragenden Gesamtüberblick über Lovecrafts phantastische Welt(-en) liefert. Dissecting Cthulhu: Essays on the Cthulhu Mythos (L) von 2011 enthält einige der wichtigsten Texte aus den Seiten des legendären Lovecraft-Fanzines „Crypts of Cthulhu“ und der „Scholarly Revolution“ der 1970-er und 1980-er Jahre, und räumt mit einigen Fehldeutungen um Lovecraft auf. An Epicure in the Terrible (LI), im selben Jahr erneut aufgelegt, umfasst weitere wichtige Texte der Lovecraft-Forschung, so etwa „From Microcosm to Macrocosm: The Growth of Lovecraft’s Cosmic Vision“ von David E. Schultz. Einen großen europäischen Klassiker der Auseinandersetzung mit Lovecraft bildet Lévys Lovecraft: A Study in the Fantastic (LII). Diese Abhandlung ist ein wertvoller Schatz, nicht zuletzt auch aufgrund ihrer Rolle in der Geschichte der Lovecraft-Forschung.
Beschäftigt man sich tiefer mit Lovecraft kommt man einfach nicht um den Namen Joshi herum. Kein anderer hat so energisch zu dem Schriftsteller aus Providence geforscht, kein anderer hat – seit Derleth – sich so bemüht, dass Lovecrafts Geschichten zum Kanon der amerikanischen Literatur gezählt werden, kein anderer hat so emsig Editionen von Briefen und anderen Quellen verfügbar gemacht und kommentiert. Mit Lovecraft and a World in Transition (LIII) liegt eine Sammlung aller Essays dieses wichtigen Gelehrten vor. Joshis Auffassungen polarisieren oft, doch sind sie immer fundiert, durchdacht und belegt. Ebenfalls von Joshi kommt das komplexe H.P. Lovecraft: The Decline of the West (LIV). Hierbei handelt es sich um eine längere ideengeschichtliche Abhandlung des philosophischen Überbaus von H.P. Lovecraft. Joshi verknüpft hier Lovecrafts Briefe, Geschichten und Essays mit philosophischen Werken, die Lovecraft gelesen hat oder zu denen er sich zumindest verhalten hat. Besonderen Raum nimmt hierbei Oswald Sprenglers Der Untergang des Abendlandes ein, jenes Buch, welches die Zwischenkriegszeit prägte und eine Umdeutung der Gesellschaft einläutete. Die letzte Publikation, welche an dieser Stelle erwähnt werden sollte ist H.P. Lovecraft in the Merrimack Valley (LV) von David Goudsward. Geschrieben von einem Fachmann für Lokalgeschichte geht dieses Werk tiefgründig auf einige reale Orte hinter Lovecrafts semifiktionalem Neuengland, genauer gesagt, das im Namen bereits enthaltene Merrimack Valley ein. Es ist reichhaltig mit Originalfotos illustriert und gibt vor allem dem Leser einen guten Eindruck, der nicht vertraut ist mit den Gefilden an der amerikanischen Ostküste.

 

Fazit
Ich hoffe es hat sich gezeigt, dass der interessierte Leser und Forscher genug Anknüpfungspunkte zur Verfügung hat, um seine Reise in die Welten von Howard Phillips Lovecraft zu bestreiten.
Würde mich jemand fragen, was die definitive Einkaufsliste ist, wenn er/sie nur etwa 100 Euro ausgeben möchte, dafür aber das Maximum herausholen möchte, so wäre meine Antwort recht konkret: Zuerst müssen die Erzählungen her – sie sind der Nukleus von Lovecrafts Werk; daher im Zweifel die günstigen und gut editierten Penguin Classics. Dann auf jeden Fall An H.P. Lovecraft Encyclopedia, da es bereits auf sehr viele Fragen eine Antwort bietet. Und dann würde ich zu Dissecting Cthulhu: Essays on the Cthulhu Mythos raten, weil die enthaltenen Aufsätze viele Kontextfragen um Lovecraft klären. Die Brief-Bände sind hervorragend, aber sicher, genau wie die Gedichte, vor allem für die wirklich intensive Beschäftigung mit Lovecraft gut, dann aber quasi unerlässlich. Bei der Sekundärliteratur lässt sich nur sagen, dass es hier wirklich auf die Fragen ankommt, die man stellt, nicht zuletzt, weil ich viele Abhandlungen in diesem Essay bewusst unterschlagen habe, da sie oft sehr spezifische Fragen untersuchen.
Ich hoffe, dass dieser Text einigen Suchenden eine Hilfe ist sich im Dickicht der Publikationen zurecht zu finden.

 

Quellenverzeichnis

I:H.P. Lovecraft: The Complete Fiction. with an Introduction by S.T. Joshi. Barnes & Noble, Inc.. 2011

II: Lovecraft, H.P.: The Call of Cthulhu and Other Weird Stories. Edited with an Introduction and Notes by S.T. Joshi. Penguin. 2011

III:Lovecraft, H.P.: The Thing on the Doorstep and Other Weird Stories. edited with an Introduction and Notes by S.T. Joshi. Penguin USA. 2013

IV: Lovecraft, H.P.: The Dreams in the Witch House and Other Weird Stories. Edited with an Introduction and Notes by S.T. Joshi. Penguin. 2004

V:Joshi, S.T.: Collected Fiction. Edited by S.T. Joshi. Hippocampus Press. 2014

VI:Lovecraft, H.P.: The Crawling Chaos and Others: The Annotated Revisions and Collaborations of H.P. Lovecraft, Volume 1. Edited, with an Introduction and Notes by S.T. Joshi. Arcane Wisdom. 2011

VII:Lovecraft, H.P.: Medusa’s Coil and Others: The Annotated Revisions and Collaborations of H.P. Lovecraft, Volume 2. Edited, with an Introduction and Notes by S.T. Joshi. Arcane Wisdom. 2012

VIII:Lovecraft, H.P.: The Loved Dead and Other Revisions. Carroll & Graf Publishers. 1997

IX: Lovecraft, H.P.: Azathoth. Vermischte Schriften. Aus dem Amerikanischen von Franz Rottensteiner. Suhrkamp Verlag. 1989

X:Kirde, Kalju (Hg.): H.P. Lovecraft und andere. Das Grauen im Museum und andere Erzählungen. Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein. Suhrkamp Verlag. 1984

XI:Lovecraft, H.P.: Der kosmische Schrecken. Gesammelte Werke Band 1. Aus dem Amerikanischen von Andreas Diesel und Frank Festa. 4. Auflage. Festa Verlag. 2011

XII:Lovecraft, H.P.: Namenlose Kulte. Gesammelte Werke Band 2. Aus dem Amerikanischen von Andreas Diesel und Frank Festa. Festa Verlag. 2006

XIII:Lovecraft, H.P.: Das schleichende Chaos. Gesammelte Werke Band 3. Aus dem Amerikanischen von Andreas Diesel. Festa Verlag. 2006

XIV:Lovecraft, H.P.: Necronomicon. Gesammelte Werke Band 4. Aus dem Amerikanischen von A. F. Fischer. 3. Auflage. Festa Verlag. 2011

XV:Lovecraft, H.P.: Cthulhu. Gesammelte Werke Band 5. Aus dem amerikanischen von Andreas Diesel und Felix F. Frey. Festa Verlag. 2009

XVI:Lovecraft, H.P.: Die Großen Alten. Gesammelte Werke Band 6. Aus dem Amerikanischen von Andreas Diesel und Felix F. Frey. Festa Verlag. 2010

XVII:Joshi, S.T.: The Ancient Track. The Complete Poetical Works of H.P. Lovecraft. Hippocampus Press. 2013

XVIII:Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 1: Amateur Journalism. By H.P. Lovecraft, Edited by S.T. Joshi.Hippocampus Press. 2004

XIX:Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 2: Literary Criticism. By H.P. Lovecraft, Edited by S.T. Joshi.Hippocampus Press. 2004
XX:Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 3: Science. By H.P. Lovecraft, Edited by S.T. Joshi. Hippocampus Press. 2005
XXI:Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 4: Travel. By H.P. Lovecraft, Edited by S.T. Joshi. Hippocampus Press. 2005
XXII:Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 5: Philosophy; Autobiography & Miscellany. By H.P. Lovecraft, Edited by S.T. Joshi. Hippocampus Press. 2006

XXIII:Lovecraft, H.P.: The Annotated Supernatural Horror in Literature. Edited, with Introduction and Commentary, by S.T. Joshi. Hippocampus Press. second edition. 2012

XXIV:Lovecraft, H.P.: Die Literatur der Angst. Zur Geschichte der Phantastik. Aus dem Amerikanischen von Michael Koseler. Suhrkamp Verlag. 1995

XXV: Lovecraft, H.P.: Das übernatürliche Grauen in der Literatur. Herausgegeben und mit einer Einleitung & Anmerkungen versehen von S. T. Joshi. Mit einer Bibliographie von S. T. Joshi & Robert N. Bloch. Golkonda Verlag. 2014

XXVI:Szumskyi, Ben J.S./ Joshi, S.T.: Fritz Leiber and H.P. Lovecraft: Writers of the Dark. By Fritz Leiber and H.P. Lovecraft. Wildside Press. 2003

XXVII: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): Mysteries of Time and Spirit: The Letters of H.P. Lovecraft and Donald Wandrei. Night Shade Books. 2003

XXVIII: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H.P. Lovecraft: Letters to Alfred Galpin. Hippocampus Press. 2003

XXIX: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): Lovecraft Letters Volume 2: Letters from New York. Night Shade Books. 2005

XXX: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H.P. Lovecraft: Letters to Rheinhart Kleiner. Hippocampus Press. 2005

XXXI: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): O Fortunate Floridian: H.P. Lovecraft’s Letters to R.H. Barlow. University of Tampa Press. 2007

XXXII: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): Essential Solitude: The Letters of H.P. Lovecraft and August Derleth. Hippocampus Press. 2008

XXXIII: Johi, S.T./ Schultz, David E./Burke, Rusty (Hg.): A Means to Freedom: The Letters of H.P. Lovecraft and Robert E. Howard. Hippocampus Press. 2009

XXXIV: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H.P. Lovecraft: Letters to James F. Morton. Hippocampus Press. 2011

XXXV: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H.P. Lovecraft: Letters to Elizabeth Toldridge & Anne Tillery Renshaw. Hippocampus Press. 2014

XXXVI: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H.P. Lovecraft: Letters to Robert Bloch and Others. Hippocampus Press. 2015

XXXVII: Branney ,Sean/ Leman, Andrew (Hg.): The Spirit of Revision: Lovecraft’s Letters to Zealia Brown Reed Bishop. with an Introduction by S.T. Joshi. The H.P. Lovecraft Historical Society. 2015

XXXVIII: De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft. Eine Biografie. Aus dem Amerikanischen von

Andreas Diesel. Festa Verlag. 2012

XXXIX: Long, Frank Belknap: Howard Phillips Lovecraft: Dreamer on the Nightside. Arkham House. 1975

XL: Cannon, Peter (Hg.): Lovecraft Remembered. Arkham House Publishers, Inc.. 1999

XXXXI: Joshi, S.T.: I am Providence. The Life and Times of H.P. Lovecraft. In zwei Bänden. Hippocampus Press. 2013

XLII: Harms, Daniel: The Cthulhu Mythos Encyclopedia. A Guide to H.P. Lovecraft`s Universe – updated & expanded Third Edition. Elder Sign Press. 2008

XLIII: Pearsall, Anthony B.: The Lovecraft Lexicon. New Falcon Publications. 2005

XLIV: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): An H.P. Lovecraft Encyclopedia. Greenwood Press. 2001

XLV: Clore , Daniel: Weird Words: A Lovecraftian Lexicon. Hippocampus Press. 2009

XLVI: Joshi, S.T.: Lovecraft’s Library: A Catalogue. third edition, revised & enlarged. Hippocampus Press. 2012

XLVII: Rottensteiner, Franz (Hg.): H.P. Lovecrafts kosmisches Grauen. Aus dem Amerikanischen von Jürgen Sander, Hilde Linnert. Suhrkamp . 1997

XLVIII: Johi, S.T. (Hg.): A Weird Writer in Our Midst: Early Criticism of H. P. Lovecraft. Hippocampus Press. 2010

XLIX: Kasprzak, Andreas(Hg.): H.P. Lovecraft – Von Monstren und Mythen.Thomas Tilsner. 1998

L: Johi, S.T. (Hg.): Dissecting Cthulhu: Essays on the Cthulhu Mythos. Miskatonic River Press. 2011

LI: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): An Epicure in the Terrible: A Centennial Anthology of Essays in Honor of H.P. Lovecraft. Hippocampus Press. 2011

LII: Levy, Maurice: Lovecraft: A Study in the Fantastic. Translated by S.T. Joshi. Wayne State University Press. 1988

LIII: Joshi, S.T.: Lovecraft and a World in Transition. Hippocampus Press. 2014

LIV: Joshi, S.T.: H.P. Lovecraft: The Decline of the West. Wildside Press. 1990

LV: Goudsward, David: H.P. Lovecraft in the Merrimack Valley. Hippocampus Press. 2013

LVI: Joshi, S.T.: Volume 4 (Revisions and Collaborations). Edited by S.T. Joshi. Hippocampus Press. 2014

LVII: Schultz, David E. : H.P. Lovecraft. Fungi from Yuggoth. Hippocampus Press. 2017

LVIII: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H.P. Lovecraft: Letters to F. Lee Baldwin, Duane W. Rimel, and Nils Frome. Hippocampus Press. 2016

LVIV: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): H. P. Lovecraft: Letters to C. L. Moore and Others. Hippocampus Press. 2017

LX: Johi, S.T./ Schultz, David E. (Hg.): Dawnward Spire, Lonely Hill: The Letters of H. P. Lovecraft and Clark Ashton Smith. Hippocampus Press. 2017

LXI: Bartoschek, Sebastian/ Dombrowski, Fabian/ Dreyfürst, Stephanie (Hg.): H.P. Lovecraft. Gegen die Religion. Mit Vorworten von Andrew Copson und Axel Weiß. JMB. 2017

LXII: Long, Frank Belknap: Mein Freund Lovecraft. Dreamer on the Nightside. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Michael Siefener. Festa. 2016

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Über N.-G.H.

Niels interessiert sich für Literatur, Geschichte und Filme/Serien. Seine Forschungsschwerpunkte sind das "Golden Age of Pulp", Herrschaftssysteme und Mythopoetik. Niels ist Mitglied der Deutschen Lovecraft Gesellschaft.
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2 Antworten zu Basis-Bibliothek: Howard Phillips Lovecraft

  1. Axel schreibt:

    H.P. Lovecraft in the Merrimack Valley: Dieses Buch behandelt, wie der Titel schon sagt, nur einen kleinen Teil von Lovecrafts Neuengland, jene Grenzregion entlang des Merrimack Flusses zwischen New Hampshire und Massachusetts. Wer sich für elementare Orte wie Salem, Marblehead und andere Lokalitäten interessiert, wird hier nicht fündig.

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    • N.-G.H. schreibt:

      Komplett richtig. Das habe ich im Text nicht klar genug zum Ausdruck gebracht. Wer Informationen zur historischen Vorlage von Innsmouth haben möchte, muss den Brief Lovecrafts an Samuel Lovemann vom 29.04.1923 lesen, in dem er einen Aufenthalt in Newburyport beschreibt. Lovecrafts Essay über Vermont ( Collecte Essays Vol. 4) dient als großteilige Vorlage für „Der Flüsterer im Dunkeln“.

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