Levia – Teil 1

von: Sternentochter

Es regnete sehr stark. Ich zog die Kapuze noch tiefer ins Gesicht. Es war schon dunkel auf den Straßen der Kleinstadt. Außer der Laternen waren nur wenige Fenster der Häuser erleuchtet. Sie warfen dunkle Schatten auf das nasse Kopfsteinpflaster. Warum ich noch zu so später Stunde unterwegs war, hatte den simplen Grund, dass ich nicht zurück ins Heim wollte. Dort würde mich keiner vermissen.

Dort war ich eine Besondere unter Besonderen. Ich hatte dort keine Freunde, es hatte mich nie jemand adoptieren wollen und nun war ich alt genug, mir meinen Weg alleine zu suchen. Andere sahen das vielleicht etwas anders. Das eine 17-jährige sich auf und davon macht, geht gar nicht. Vor allem, wenn sie auch noch als psychisch labil gilt. Ich war besonders! Ich war anders! Doch eins wusste ich ganz genau: ich bin kein Psycho! Ach, wie oft wurde ich in der Vergangenheit zu irgendwelchen Psychiatern geschleppt, die mich gleich einbuchten wollten. Doch aufgrund der seltsamen Angaben, der Seelenklempner, wollte mich keine Anstalt und ich blieb im Heim.  Meine Eltern waren mir unbekannt. Laut der Ärzte war ich erst ein paar Stunden alt gewesen, als man mich im Müll fand. Besonders auffällig war, dass ich am linken Handgelenk ein sehr merkwürdiges Mal aufweisen konnte. Es waren drei Sechsen. Alle dachten, das wäre ein Zufall. Doch schon bald passierten Dinge, die alle auf mich zurückfielen. Mein Spitzname sollte von da an Teufelstochter sein.

Immer noch in Gedanken vertieft, ging ich weiter. Ich bog links in eine noch dunklere Straße ein. Bis ich bemerkte, dass ich in einer Sackgasse stand. „Zu früh abgebogen“, redete ich mit mir selbst und machte prompt auf dem Absatz kehrt. Am Ende der Gasse, konnte ich den Lichtkegel einer Laterne sehen. Kaum hatte ich einen Schritt getan, da verriet mir ein Kribbeln in meinem Nacken, dass ich nicht mehr alleine war. Ich konnte mir nicht sicher sein, aber mein Gefühl sagte mir, dass sie mindestens zu viert sein mussten.

Es schien, als stoppte die Zeit. Die Regentropfen fielen nicht mehr, sondern blieben, wie Glasperlen in der Luft schweben. Doch obwohl dies geschah, konnte ich mich noch bewegen. Plötzlich, zog sich ein schimmernder Kreis um mich, aus dem blaue Flammen am Asphalt leckten. Das Licht, welches von dem tänzelnden Feuer ausging, lies mich die vier Gestalten nun genauer erkennen.  Sie sahen aus wie Menschen und waren alle unverkennbar männlich, doch in ihren Schatten verborgen lag so etwas Dunkles und Grausames. Das waren keine Menschen, dachte ich und mir lief es kalt den Rücken runter.

Einer der vier, stieg in den Kreis. Die Flammen konnten ihm scheinbar nichts anhaben. Er hatte ein schmales Gesicht, weißblonde Haare und sehr dunkle Augen. Mit ernüchternder Stimme sprach er: „Guten Abend Levia! Kommst du freiwillig mit oder muss ich dich zwingen? Das könnte weh tun!“, fügte er mit einem Grinsen hinzu. Ohne eine Antwort zu geben musterte ich ihn misstrauisch. In mir breitete sich Unbehagen und leichte Panik aus, doch blieb ich äußerlich ruhig. Sein Grinsen wurde breiter. Wie auf Kommando stürmten die drei anderen Kreaturen auf mich zu. Als sie mich packten, spürte ich einen Schmerz, der nicht von dieser Welt zu kommen schien. Sie zogen mich in die Finsternis und ich verlor das Bewusstsein.

Ich schlug die Augen auf, doch das half nicht wirklich, denn ich blickte ins Dunkel. Ich tastete um mich. Ich lag auf einem steinernen Boden und langsam kehrte das Gefühl in meine Arme und Beine zurück. Ein stechender Schmerz an meinem rechten Oberarm verriet mir, dass der Angriff der vier Kreaturen seine Spuren hinterlassen hatte. Nachdem ich mich aufgerichtet hatte, versuchte ich irgendwas zu erkennen, doch vergebens. Es war so dunkel, dass man nicht mal die eigenen Hände erkennen konnte.  Mit einem Ruck setzte sich das Bodenstück, dessen Ränder ich erfühlen konnte, in Bewegung. Es schien frei im Nichts zu schweben. In naher Ferne, konnte ich ein weißes Fenster erkennen. Es schimmerte hell und wurde immer größer. In mir breitete sich wieder das bekannte Gefühl von Unbehagen und leichter Panik aus.  Nun war das zuvor kleine Fenster zu einem großen Torbogen geworden. In dessen Lichtschein stellte sich nun eine Person, deren Statur ich als die meines Angreifers erkennen konnte.  Das kleine Stück Boden, auf dem ich immer noch wie angewurzelt saß, näherte sich dem Portal, so dass ich nur noch durchsteigen musste. Er bot mir sogar seine Hand zum Festhalten an, doch dies überging ich kühl.

Das Portal schloss sich hinter meinem Rücken geräuschlos. Ich stand in einem Gang, dessen Ende ich nicht sehen konnte. Die Wände, waren keine richtigen Wände aus Stein, sondern aus einer Art grauem Rauch. Näher betrachtet sah es eher aus wie sehr, sehr schnelle und schlecht fotografierte Fotos. Es faszinierte mich, dem Rauch zuzuschauen, wie er schnell an mir vorbeizog und ich streckte neugierig meine Hand aus. „Ich würde das an deiner Stelle nicht tun, es sei denn du möchtest den Seelen auf ihren langen Wegen, Gesellschaft leisten!“, sagte mein Angreifer etwas ungeduldig.

Ich guckte ihn gereizt an und wir gingen weiter und weiter und weiter. Es schien, als nehme der Gang kein Ende. Doch nach einer Kurve kam eine gläserne Treppe. Auch hier blieb ich beeindruckt stehen, denn ich konnte in den Tiefen unter mir Lavaströme erkennen, die sich wie feurige Schlangen dahinzogen. Er drückte mir seine Hand in den Rücken und ich spürte, wie es an meinem Rücken sehr warm wurde. „Ich gehe ja schon!“, knurrte ich. Auf dem weiteren Weg kamen wir an vielen Abzweigungen vorbei, doch gingen wir nur geradeaus. Wir begegneten auch niemand anderem. Wir wurden nur begleitet von den hypnotischen Gesängen, die aus den Rauchschwaden drangen. Um eine Ecke gebogen, standen wir vor einem großen, massiv wirkenden Tor. Leise und scheinbar leicht schwang es auf. Die plötzliche Kühle, die mir entgegenkam, wirkte betäubend, als hielte alles in diesem großen Saal die Luft an. Doch auf den ersten Blick konnte ich, bis auf eine dunkle Gestalt am Ende des Saales, niemanden erkennen.  Ich blieb stehen, im Moment war mir alles andere lieber, als diesen Raum zu betreten. Wieder drückte mein Begleiter mir seine Hand in den Rücken. Langsam, wie in Zeitlupe, setzte ich einen Fuß vor den anderen. Ich schaute um mich: Schwarze Säulen bildeten einen Gang. Zwischen ihnen standen Wachen, deren Gesichter mit Tüchern vermummt waren und die schwarze Umhänge mit Kapuzen trugen. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie eben noch nicht da gewesen waren. In mir brodelte die Angst. Ich kam mir vor wie ein Verurteilter, der auf den Galgen zuläuft. Immer näher kam ich der Gestalt am Ende des Saales. Hinter mir schloss sich das Tor. Ich blickte mich danach um und sah in die lodernden Augen meines Begleiters. Prompt ging ich etwas schneller, denn seine Augen hatten die Farbe Rot angenommen und starrten mich hungrig an. Ein paar Meter vor der Gestalt, blieb ich stehen. Hinter ihr konnte ich nun einen großen, steinernen Thron sehen, dessen Armlehnen in Köpfen von Zähne fletschenden Hunden endeten – ihre Augen waren aus Rubinen. Sie schienen auch ohne einen einzigen Lichtstrahl im Dunkeln zu schimmern. Ich wandte den Blick von dem Thron ab und musterte die dunkle Gestalt. Die Gedanken, die mich wie Blitze durchzuckten, wagte ich nicht auszusprechen, oder sie gar als Wahrheit gelten zu lassen.

„Ich weiß was du denkst, Levia! Doch sei fürs erste unbesorgt, noch musst du nicht leiden!“. Diese Stimme! So kalt und bedrohlich. Mir lief es kalt den Rücken runter.

Ich atmete pfeifend ein und aus. Denn mir war bange, was passieren würde wenn sich diese Gestalt umdrehte. Doch sie tat es nicht. Stattdessen ließ sie ihren schweren Kapuzenmantel fallen und zupfte sich das Jackett zurecht. Er – ich war mir nun ziemlich sicher, dass es ein Mann war – trug einen Smoking aus edel glänzendem Stoff. Nun drehte er sich nach links und marschierte auf und ab. Sein markantes Gesicht und seine dunklen Haare ließen ihn sehr attraktiv auf mich wirken. Ich konnte mich nun wieder ein wenig beruhigen, denn auf den ersten Blick wirkte der dunkle Fürst eher wie ein Gentleman, als wie der grausame Herrscher der Unterwelt. Doch mein Misstrauen verschwand nicht ganz, denn irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass meine Seele vielleicht nicht mehr lange meine Seele bleiben würde.

„Lasst mich mit ihr alleine!“, sagte er und wies mit seinem ausgestreckten Arm auf das dunkle Tor. Alle Wachen und auch mein Begleiter, dessen Augen sich wieder verdunkelt hatten, verließen den Saal. Am liebsten wäre ich mitgegangen, denn ich war schon immer neugierig gewesen. Der Heimleiter, Herr Schuhmann, hatte immer gesagt, dass meine Neugier nochmal mein Verhängnis werden würde.

Der dunkle Fürst ging die Stufen des erhöhten Throns runter und kam, fast wie in Zeitlupe, auf mich zu. Er schaute mich nun direkt an. Seine Augen waren so finster, wie die Nacht. Diese Augen lösten in mir Wärme und Wohlbefinden aus. Nicht wie vorhin Angst oder sogar Panik. Aber diese Augen gaben mir auch aus das Gefühl geröntgt zu werden. Vielleicht war es so, denn als ich darüber nachdachte lächelte er. Scheinbar war ich ein offenes Buch für ihn und ich behielt es mir vor, möglichst gar nicht zu denken.

Wie ein Raubtier, das seine Beute umzingelt hat, schlich er um mich rum. Nachdem er mich genau begutachtet hatte, ging er zurück zum Thron und ließ sich darauf nieder. Vielleicht hatte ich es mir nur eingebildet, doch schien es, als blitzten die Augen der Hunde bei seinem Niederlassen auf.

„Darf ich nun endlich mal erfahren, was der ganze Aufstand soll? Beziehungsweise warum ich verschleppt wurde und hier immer noch gegen meinen Willen festgehalten werde?“ Ich sprach diese Fragen einfach aus, doch bereute ich dies sofort. Ehe ich reagieren konnte, war ein Schatten auf mich zugerast und presste mich so stark gegen eine der Säulen, dass ich kaum Luft bekam. An den Stellen, an denen der Schatten meine Haut berührte, brannte es fürchterlich. Ich sah wie sich dort erst Brandblasen und dann Wunden öffneten. Es floss schon Blut an meinen Handgelenken runter. Ich schrie nun vor Schmerz und vor Verzweiflung. So plötzlich wie dieses Ding aufgetaucht war, war es auch wieder verschwunden. Ich fiel mit einem lauten Klatschen auf den Boden! Panisch guckte und betastete ich meine Handgelenke, doch es war nichts zu sehen. Keine Narben, keine Brandblasen und auch keine Wunden. „Wage es ja nicht nochmal, so mit mir zu sprechen!“, rief er. Seine Stimme klang bedrohlich und sehr zornig. Ich hob vorsichtig den Kopf, denn ich hatte es nicht gewagt, mich vom Boden zu erheben und sah, dass sich sein Gebaren deutlich verändert hatte. Sein Charme und das Wohlbefinden in mir, waren verschwunden.  „Deine freche Art wird dir noch vergehen. Aber kommen wir nun zu deiner Situation!“, sagte er nun wieder etwas ruhiger. Er schaute links neben den Thron und schnipste. Wie aus dem Nichts schlugen blaue Flammen aus dem Boden. Sie loderten hell und bildeten eine meterhohe Wand. In dieser erschienen zwei Gestalten. Sie waren nicht aus Fleisch und Blut, sondern blieben eher wie die Spiegelungen in den Flammen stehen. Die Abbilder der zwei Menschen, die in den Flammen zu sehen waren, kamen mir fürchterlich bekannt vor.

Allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass ich diese Personen noch nie gesehen hatte. Es waren eine Frau und ein Mann. Ich stand auf und ging vorsichtig auf die Flammen zu. Ich betrachtete die beiden genau. Beide lächelten und die Frau weinte. Scheinbar vor Glück. Der Mann, dessen Augen aussahen wie meine und dessen Gesicht meinem ebenso ähnelte… Als ich meine Aufmerksamkeit der Frau widmete, bemerkte ich, dass ihre Haare und ihre Augenfarbe der meinen glichen.

Ich streckte meine Hand aus und flüsterte: „Mama? Papa?“ Ich hatte noch nie meine Eltern gesehen, doch diese beiden Menschen sahen mir so ähnlich, dass es nicht anders sein konnte, so dachte ich. Als ich versuchte nach ihnen zu greifen, tastete ich ins Leere. Wie aus einer Trance erwacht, blinzelte ich und wurde mir meiner Situation schrecklich bewusst. Ich wischte mit meinem Ärmel durch mein Gesicht, um die Tränen zu verwischen. Die Flammen verschwanden nach einem weiteren Schnipsen des Fürsten. Sie verschwanden… sie verschwanden mit meinen Eltern. Ich kam mir erbärmlich und schwach vor. Der Fürst erhob sich wieder von seinem Thron, doch diesmal blieb er vor ihm stehen. Ich bewegte mich langsam darauf zu. Vor den Stufen angekommen, sagte ich ohne den Kopf zu heben: „Was soll ich tun?“ Er, dem sein Triumph über mich bewusst war, grinste nur und entgegnete: „Dem Dunklen Fürst Gehorsam schwören!“. Wie auf ein unsichtbares Kommando schwang das Tor auf. Doch aus dem Schatten trat nur ein Mann. Er war es. Er, der mich angegriffen hatte, stolzierte nun, mit einem geringschätzigen Lächeln auf den Lippen, auf mich zu. „Er wird dein Partner sein! Alles was er sagt ist für dich Gesetz und dem hast du Folge zu leisten!“ Der Fürst fügte, ebenfalls mit einem Lächeln, hinzu: „Und höre ich auch nur ein Wort der Widerrede, oder dass du einen Befehl nicht ausführst oder ungehorsam bist, wirst du dir wünschen nie geboren worden zu sein!“ Er stand nun ganz dicht bei mir und die letzten Worte flüsterte er mir ins Ohr.

Mein Angreifer, dessen Namen ich immer noch nicht wusste, führte mich aus der Halle heraus. Aber anstelle den mir bekannten Weg zu gehen, führte er mich wieder einige Zeit durch die Gänge. Da ich es nicht wagte, den Mund aufzumachen, versuchte ich zu verstehen, was die Stimmen aus den Wänden sangen. Einige schrien scheinbar vor Angst oder Qualen, doch andere schienen einfach nur wahllos irgendwelche Geräusche von sich zu geben. Vor einer Tür angekommen, die genau so dunkel war, wie die zum Thronsaal und dennoch nur halb so hoch, verweilten wir kurz. Obwohl die Tür kleiner war, konnte ich sie, ohne mich bücken zu müssen, durchschreiten. Er schloss die Tür hinter sich und ging in den Raum hinein. Es war so dunkel, dass ich nur den Geräuschen seiner Schritte auf dem Steinboden folgen konnte. Plötzlich ging das Licht an. Anstelle einer Lampe erhellten viele kleine, blaue Lichter den Raum. Sie schwirrten, wie Glühwürmchen durch die Luft. Meine Augen gewöhnten sich nur langsam an das schummrige Licht. Ich erkannte einen Mann der auf dem Boden kniete. Seine Hände waren ihm auf den Rücken gebunden worden. Ein paar Meter vor ihm lagen ein Messer und eine Pistole. In mir machte sich eine dunkle Vorahnung breit. „Levia! Töte diesen Mann!“, sagte mein Angreifer und wies mit ausgestrecktem Arm auf den Gefangenen. „Was ist, wenn ich es nicht tue?“, fragte ich mit, vor Aufregung, zitternder Stimme. „Ich weiß nicht, aber ich glaube nicht, dass du mit ihm tauschen möchtest! Oder Levia?“ Ich sah aus dem Augenwinkel, wie er mich anstarrte. Seine Augen waren wieder rot und sie schauten mich fast gierig an, als freuten sie sich auf ein Festmahl.

Ich ging auf den Mann zu und hob die Pistole auf. Ich fühlte mich so fremd, als wäre ich in einem Albtraum gefangen. Denn wie von selbst, zielte ich auf den Kopf des Mannes. Es knallte und der Rückstoß in meiner Hand und der dumpfe Aufschlag verrieten mir, dass ich eben einen Menschen getötet hatte. Um den Kopf des Mannes bildete sich eine Blutlache. Die Kugel hatte ein gewaltiges Loch in ihn gerissen. Ich ließ die Waffe fallen und fiel neben dem Mann auf die Knie. Ich betastete vorsichtig die Wunde. Sein Blut floss nun auch über meine Hände. Ich war geschockt und doch faszinierte es mich. Adrenalin schoss durch meine Adern und mein Herz raste. Immer noch gebannt von den Ausmaßen meiner Tat, nahm ich es nicht einmal mehr wahr, dass sich mein Angreifer neben mir niederließ. Er beugte sich vor, bis er mit seiner Nase fast mein Gesicht berührte.

Er sprach so leise und doch konnte ich die Erregung in jeder Silbe seiner Worte hören: „Faszinierend, nicht war Levia? Wie schlagartig das Leben diesen Mann verließ, wie verletzlich Menschen sind. Nur ein Schuss und seine Seele gehört uns! Gib zu, dass dich das Gefühl der Macht, über Leben und Tod zu entscheiden, reizt. Gib zu, dass du es genießt, wie sein Blut deine Hände herabrinnt. Du wirst für den Fürsten noch einmal sehr nützlich werden!“ Er erhob sich und schritt zur Tür. Als er, an der Tür einen Moment verharrte, sah ich das seine Augen wieder dunkel waren.

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Über colourfulwilbur

Marc interessiert sich für Literatur, Natur und Musik (Thrash Metal, Death Metal, Crustpunk, D-Beat, u.Ä.). Seine Schwerpunkt-Themen sind der Individuum-Allgemeinheit-Gegensatz, die Unbeugsamkeit der Natur und soziale Ungerechtigkeit. Die verehrten Autoren und Autorinnen sind allzu zahlreich. Dennoch sollen Umberto Eco, J.R.R. Tolkien, Stanislaw Lem, Hermann Hesse, Fjodor Dostojewski (vor allem "Schuld und Sühne"), Robert Musil (vor allem "Der Mann ohne Eigenschaften") und George Orwell als besonders geliebte Vertreter genannt werden.
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