Inspiring…

Liebe FGfP-Freunde,

In der Adventszeit hatten wir 2020 erstmals einen kleinen Kalender organisiert, in dem wir verschiedene Infos über uns mit einer Auswahl von Zitaten aus unseren eigenen und aus von uns geliebten Werken gemischt haben. Damit diese kleine Sammlung nicht verschwindet, wollen wir sie euch hier bewahren. Wer weiß? Vielleicht kommen nächstes Jahr ja weitere dazu?

Caliban: „Dead or alive, she was my mother, and I won’t deny her! Anyhow, you only think she’s dead because you think the earth itself is dead… It’s so much simpler that way! Dead, you can walk on it, pollute it, you can tread upon it with the steps of a conqueror. I respect the earth, because I know that Sycorax is alive.“

Césaire, Aimé. (1969). A Tempest. Paris: Éditions du Seuil.

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„Grave and thoughtful was her glance, as she looked on the king with cool pity in her eyes. Very fair was her face, and her long hair was like a river of gold. Slender and tall she was in her white robe girt with silver; but strong she seemed and stern as steel, a daughter of kings. Thus Aragorn for the first time in the full light of day beheld Eowyn, Lady of Rohan, and thought her fair, fair and cold, like a morning of pale spring that is not yet come to womanhood.“

Tolkien, J.R.R. (1966). The Lord of the Rings. London: Allen&Unwin.

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„For what you see and hear depends a good deal on where you are standing: it also depends on what sort of person you are.“

Lewis, C.S. (2013). The Complete Chronicles of Narnia. UK: Harper Collins.

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„Also erzählte Wenn der Wasser-Dschinn Harun vom Meer der Geschichtenströme, und obwohl Harun von einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und des Versagens erfüllt war, begann der Zauber des Meeres seine Wirkung auf ihn auszuüben. Denn als er tief ins Wasser blickte, sah er, daß es aus tausend-tausend-tausend-und-einer verschiedenen Strömung bestand, jede von einer anderen Farbe, die sich ineinander verflochten und verschlangen wie eine flüssige Tapisserie von atemberaubender Vielfalt. Wie Wenn ihm erklärte, waren das die Geschichtenströme, und jeder farbige Strang repräsentierte und enthielt eine einzelne Erzählung. Verschiedene Teile des Meeres enthielten verschiedene Erzählformen, und da alle Geschichten, die jemals erzählt worden waren, sowie viele, die gerade erzählt und ausgedacht wurden, hier zu finden waren, stellte das Meer der Geschichtenströme die größte Bibliothek des Universums dar. Und da die Geschichten hier in flüssiger Form aufbewahrt wurden, behielten sie die wundersame Fähigkeit, sich zu verändern, sich in neue Versionen ihrer selbst zu verwandeln, sich mit anderen Geschichten zu vereinen und dadurch zu wieder neuen Geschichten zu werden; so daß das Meer der Geschichtenströme, im Gegensatz zu einer Bibliothek, weit mehr war als ein Lagerraum für Erzählungen. Denn es war nicht tot, sondern lebendig“.

Rushdie, Salman (1991). Harun und das Meer der Geschichten. München: Kindler.

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“I think too many people presume to read the divine Scriptures and fall into such terrors as this,‘ said Patricius sternly. ‚Those who presume on their learning will learn, I trust, to listen to their priests for the true interpretations.‘ The Merlin smiled gently. ‚I cannot join you in that wish, brother. I am dedicated to the belief that it is God’s will that all men should strive for wisdom in themselves, not look to it from some other. Babes, perhaps, must have their food chewed for them by a nurse, but men may drink and eat of wisdom for themselves.”

Zimmer Bradley, Marion (1991). The Mists of Avalon. London: Little, Brown Book Group

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Hunderttausend Düfte schienen nichts mehr wert vor diesem einen Duft. Dieser eine war das höhere Prinzip, nach dessen Vorbild sich die anderen ordnen mußten. Er war die reine Schönheit.

Süskind, Patrick (2006). Das Parfum. Zürich: Diogenes.

Über colourfulwilbur

Marc interessiert sich für Literatur, Natur und Musik (Thrash Metal, Death Metal, Crustpunk, D-Beat, u.Ä.). Seine Schwerpunkt-Themen sind der Individuum-Allgemeinheit-Gegensatz, die Unbeugsamkeit der Natur und soziale Ungerechtigkeit. Die verehrten Autoren und Autorinnen sind allzu zahlreich. Dennoch sollen Umberto Eco, J.R.R. Tolkien, Stanislaw Lem, Hermann Hesse, Fjodor Dostojewski (vor allem "Schuld und Sühne"), Robert Musil (vor allem "Der Mann ohne Eigenschaften") und George Orwell als besonders geliebte Vertreter genannt werden.
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